Warum Tango-Therapie?

Bei Morbus Parkinson kommt es zum  vermehrten Absterben von Nervenzellen, die für die Freisetzung von Dopamin verantwortlich sind. Dieser Botenstoff ist für die Kontrolle der Bewegungen zuständig und ein Mangel führt zu den für Morbus Parkinson typischen Symptomen.  

Bei den speziell konzipierten Übungen der Tango-Therapie arbeiten Sie gleichzeitig mit Sprache, Erinnerungsvermögen, Musik und bestimmten Bewegungsmustern - den "tango tools" - dabei wird die Bildung neuer Nervenverbindungen angeregt und die Produktion von Dopamin gefördert. Die Kombination kognitiver und motorischer Elemente aktiviert das Gehirn bestmöglich und in der Folge können Bewegungen besser gesteuert werden. Kursteilnehmer berichten, dass sich das "Einfrieren" in der Bewegung bessert, das oftmals maskenhafte Erscheinungsbild lebendiger wirkt und sie wieder flüssiger gehen können. Bei vielen Patienten wird das Sprechen deutlicher und der Ausdruck offener, sodass sie ermutigt werden, auch wieder vermehrt am sozialen Leben teilzunehmen. Das Wohlbefinden wird höher eingestuft und depressive Verstimmungen werden als gemildert empfunden. 

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Wie profitiere ich von der Tango-Therapie?

  • mehr Stabilität; Sturzprävention
  • vermehrte Produktion von Dopamin - dadurch 
  • flüssigerer Gang, bessere Kontrolle der Motorik 
  • nachhaltiger Lerneffekt beim Training mit Musik
  • Aufrichtung der Haltung - von innen und außen
  • verbesserte Koordination beider Körperseiten
  • Wiederfinden neuen Lebensmutes
  • Glücksgefühle durch den meditativen Zustand 
  • Produktion von Opioiden (Stressreduktion) und Endorphinen. 
  • Zurückfinden ins soziale Leben, Freude an der Zukunft 


Zum Weiterlesen:
https://www.der-niedergelassene-arzt.de/medizin/kategorie/neurologie-1/tango-tanzen-gegen-parkinson